Grundsätzlich gibt es drei Wege, Ihr ERP-System an andere Anwendungen anzubinden, und jeder hat eigene Vor- und Nachteile. Standardschnittstellen, die viele ERP-Systeme bereits mitbringen, lassen sich schnell und günstig einrichten, funktionieren aber meist nur mit bestimmten Partnerprodukten und schränken Sie bei der Wahl anderer Systeme ein. Eine individuell programmierte Schnittstelle lässt sich dagegen exakt auf Ihre Anforderungen zuschneiden, bringt jedoch einen höheren Entwicklungsaufwand mit sich und muss bei jedem Update der beteiligten Systeme erneut geprüft werden. Zwischen diesen beiden Wegen können auch Integrationslösungen stehen, die Daten zwischen Systemen ohne aufwändige Neuprogrammierung austauschen, dafür aber oft zusätzliche Lizenzkosten verursachen und an ihre Grenzen stoßen, wenn sehr große oder ungewöhnliche Datenmengen übertragen werden müssen. Klären Sie deshalb frühzeitig, welche Systeme Sie anbinden möchten, welche Datenmengen anfallen und wie sich Ihre Anforderungen in den kommenden Jahren voraussichtlich verändern werden. Wählen Sie außerdem einen Partner, der sich sowohl mit Ihrem ERP-System als auch mit den anzubindenden Fremdsystemen auskennt, damit die Schnittstelle von Anfang an zu beiden Seiten passt. Lassen Sie sich hierzu unverbindlich beraten und sichern Sie sich einen Termin.